Auf geht’s ins neue Schuljahr!


Schulreise 2025: Ein Tag in Lausanne

Zusammen mit der 5./6. Klasse aus Wattenwil gingen wir anfangs Mai 2025 auf die Schulreise. Unsere Eltern fuhren uns in Fahrgemeinschaften nach Seftigen zum Bahnhof, wo die 5./6. Klasse aus Wattenwil dazustiess.

Zuerst fuhren wir nach Bern und stiegen dort in einen grossen Zug Richtung Lausanne ein. Plötzlich kam eine Lautsprecher-Durchsage, dass dieser Zug wegen einer Fahrleitungsstörung nur bis Freiburg fahre.

Da mussten die Lehrerinnen kurz überlegen. Zum Glück gab es einen Ersatzzug, der aber leider schon ganz voll war, als wir dazukamen. So standen wir in den Gängen oder sassen auf dem Boden für die nächste knappe Stunde. 

In Lausanne angelangt, wanderten wir vom Bahnhof Richtung Altstadt. Dort haben wir eine Stadtkarte mit eingezeichneten Sehenswürdigkeiten und Posten erhalten und dazu passende Aufträge. Ein cooler Auftrag war, bei einer Bäckerei auf Französisch ein Croissant zu kaufen und natürlich zu essen oder ein weiterer, in der Touristeninformation Fragen auf Französisch zu stellen und die Antworten auf einer Liste festzuhalten.

Beim kurz geratenen Mittagsrast bei einem alten riesigen Brunnen kam ein Mann, der ganz komisch getanzt hat, sodass wir alle lachen mussten. Mit der Metrobahn gelangten wir danach in die Nähe des Musée Olympique. Als wir angekommen waren, sahen wir Statuen. Eine davon war von Pierre de Coubertin, der 1894 die Olympischen Spiele wieder ins Leben gerufen hat, nachdem sie 1500 Jahre nicht mehr durchgeführt worden waren. 

Drinnen hatten wir einen Crash-Kurs über die Olympiaden und Fairplay. Wir spielten «Töggelichaschte», aber die Spieler hatten teilweise gekürzte Beine und der Ball ging einfach durch, das war lustig. Es hatte zudem eine Slackline. Auf der folgenden Führung durchs Museum sahen wir z.B. die Sammlung aller Fackeln und Maskottchen sowie z.B. eine uralte, riesige Filmkamera. Die Ausstellung war abwechslungsreich.

Entlang des Genfersees liefen wir zurück zur U-Bahnstation in Ouchy, von wo aus wir zum Haupt-Bahnhof von Lausanne gelangten.Auf der Heimfahrt gab es zum Glück keine böse Überraschung mehr und wir hatten endlich Zeit, genussvoll all unsere Leckereien zu verspeisen. Zufrieden erreichten wir um 17:30 Uhr das Schulhaus Forst-Längenbühl.